Mit Yahoo Pipes in die Röhre gucken
Mit dem neuen Service von Yahoo! können Informationen aus dem Web kombiniert und gefiltert werden.
Mit Hilfe des Editors kann sich der angemeldete User diverser Quellen bedienen, Filter erstellen und die Ergebnisse ausgeben lassen. So kann man zum Beispiel Technorati, Yahoo- und Google News als Quellen definieren und Ergebnisse nach Datum sortiert anzeigen lassen.
Yahoo Pipes bietet beim Erstellen der individuellen Bündelungen von Webinformationen die Möglichkeit, sehr komplexe Abfragen zu generieren. Daher bedarf es auch einer relativ hohen Einfindungszeit, bis der Großteil der Funktionen erschlossen werden kann.

Wem seine Zeit dafür zu teuer ist, hat direkt auf der Pipe-Startseite die Möglichkeit, sich durch die so genannten “Hot Pipes” inspirieren zu lassen. Man kann die von anderen Usern erstellten Abfragen ausführen, importieren (klonen) oder sich die logische Struktur genauer ansehen.
An erster Stelle steht dort zur Zeit “New York Times thru Flickr“. Der Nutzer lässt die Homepage der us-amerikanischen Online-Zeitung scannen und nutzt die gewonnen Keywords, um relevante Bilder ausgeben zu lassen, die bei dem Bilderdienst Flickr gefunden wurden.
Ein auf dem ersten Blick nützliches Tool, mit dem der versierte Internetnutzer eine große Spielwiese für sich und seine Freunde entdecken kann. Die Frage ist, ob Yahoo Pipes aufgrund seiner Komplexität den nötigen Anklang im Web findet. Internetaffine Bastler geraten ins Schwärmen und Freunde von riesigen Access-Projekten können sich austoben, aber für die Mehrheit bleibt wohl nur Stirnrunzeln ohne Aha-Effekt.
Aber trotzdem ist es doch schön vermelden zu können, dass Yahoo auch ohne Zukäufe mit neuen Projekten aufwarten kann.


(2 votes, average: 4.50 out of 5)







RSS 2.0