Yahoo! (WKN: 900103) mit schwachen Zahlen
Der Internetportalbetreiber Yahoo musste für das dritte Quartal Gewinneinbußen verkünden. Dies läge nicht nur an einem unerwartet schwachen Wachstum, sondern zu einem erheblichen Teil auch an der Verbuchung von Aktienoptionsprogrammen (?) der Mitarbeiter.
Schwache Zahlen werden von Anlegern nicht gerne gehört, und so räumte Yahoo-Vorstandschef Terry Semel zwar ein, er sei mit vorliegender Bilanz überhaupt nicht zufrieden, kündigte aber gleichzeitig die Fertigstellung eines verbesserten Suchsystems an. Immerhin stieg die Aktie daraufhin im nachbörslichen Handel um knapp drei Prozent, was vermutlich mit der (bereits verzögerten) Einführung des Panama-Projekts(das neue Yahoo Werbenetzwerk, ehemals Overture) zu tun hat.
Aber ein “verbessertes Internet-Suchsystem” bei Yahoo? Dass Google-Verantwortliche aufgrund solcher Ankündigungen erschaudern, ist unwahrscheinlich. Und hier liegt wohl auch das Problem: Während Google seine Internet-Engagements stetig ausbaut und fleißig investiert, stagnieren Verhandlungsgespräche zwischen Yahoo und Facebook.com aufgrund einer Uneinigkeit beim Kaufpreis. Ein exemplarisches Beispiel für die Unternehmenspolitik bei Googles härtester Konkurrenz, die sich in naher Zukunft ändern sollte, um den Anschluss auf dem schnelllebigen Markt nicht gänzlich zu verlieren.











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21. Juni 2007 um 07:41
[...] sich gerne mit einer solchen Plattform in die social Community eingekauft, aber ein möglicher Deal mit Facebook kam nicht [...]