Google ist doch lieb, oder?

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Does Google really worry about our privacy?” Diese Frage wird seit längerem kontrovers diskutiert.
Es ist die Rede vom gläsernen Menschen, den keiner so gut kennt wie Google. Du willst wissen, was du letzten Sommer gesucht hast? Google weiß es, weil deine Anfragen gespeichert werden. Neben einigen anderen Parametern, die vom Suchmaschinenbetreiber erfasst werden, dient zur Identifizierung des Nutzers die IP-Adresse, auch diese findet sich auf den riesigen Datenservern wieder.

Dazu ist Google gesetzlich verpflichet. Im Google Blog wird nun verkündet, dass zukünftig personenbezogene Informationen nur für die gesetzlich vorgeschriebene Dauer aufbewahrt werden (18-24 Monate).

Unless we’re legally required to retain log data for longer, we will anonymize our server logs after a limited period of time.

Selbstverständlich werden nicht alle Daten gelöscht, es geht lediglich um die Anonymisierung der Logfiles. Aber keine Angst! Wer darauf steht, muss nicht auf seine persönliche Suche verzichten.

Of course, you can always choose to have us retain this data for more personalized services like Search History. But that’s up to you.

Die Anonymisierung der Suchanfragen setzt also spätestens nach 24 Monaten ein. Zwei Jahre sind zwar eine lange Zeit, aber immerhin. Man kann also festhalten, bei Google verjähren “Suchdelikte” nach einer Frist von 24 Monaten.

Der Google-Blogeintrag liest sich wie ein Schulterklopfer, es wird Baldrian versprüht auf die Nutzergemüter, die Angst um ihre Privatsphäre haben. Der Umsetzung der personellen Suche tut diese “Leistung” aber keinen Abbruch. Der GMail-Account legt standardmäßig eine Search History an, die als Service deklariert wird. Wie diese gelöscht werden kann, verrät Google hier.

Der Trend zeigt in Richtung personalisierte Suchergebnisse, ein Ansatz, der in die Richtung der “perfekten” Suche geht, zumindest was die passende Werbeeinblendung betrifft. Das Bestreben nach Gewinnmaximierung kann man Google wahrlich nicht vorwerfen, als Marktführer mit einem solchen Stellenwert ergibt sich eben auch eine große Zielscheibe für Kritikgeschosse.

Eine Antwort zu “Google ist doch lieb, oder?”

  1. MaikNo Gravatar sagt:

    naja ich weiss nicht, woher will denn google wissen was ich suche.
    denn wennn ich eine woche vorher nach foren gesucht habe will ich das nächste woche vllt nicht mehr. und dann interessieren mich auch keine fragen/antworten aus foren. also solange ich noch kein googlechip in mir trage kann google nicht wissen was ich will :) reicht schon das sie wissen was sich wollte :D

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