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Weniger ist Mehr – das gilt auch für Backlinks

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Dieser Blogpost dient als Antwort auf die oft – ungläubig – gestellte Frage, ob denn schlechte Backlinks tatsächlich schaden können. Es kann darauf nur eine Antwort geben: JA, ABSOLUT!

Des Weiteren macht die folgende Anekdote klar, dass SEO immer den wissenschaftlichen Standards nach Korrektheit, Überprüfbarkeit, Reproduzierbarkeit, kausalem Zusammenhang oder schlicht auch nur Plausibilität genügen sollte. Es bringt meistens mehr, skeptische Kunden mit sachlichen Argumenten von der Richtigkeit einer empfohlenen Maßname zu überzeugen. Außerdem ist es für einen selbst sehr beruhigend, genau zu verstehen, warum etwas passiert und dass die eigenen Empfehlungen – fundiert wie sie sind – mehr als bloße Vermutungen darstellen. ;-)

Da man aber immer den eigenen Augen mehr glaubt, als reinem Hörensagen, habe ich mich entschlossen, ein (anonymisiertes) Kundenbeispiel aus dem letzten Jahr zu veröffentlichen.

Was passierte mit dem Kunden?

Die Webseite begann mit vielen Keywords aus einem einzigen Bereich (Notebooks) immer schlechter zu ranken und die Positionen begannen dabei sehr stark zu schwanken. Gut zu sehen ist dies in unserem PositionFinder an einer Gruppe, welche die durchschnittlichen Positionen zu einer größeren Anzahl an Keywords aus diesem Bereich darstellt. (Zeitreihe von links nach rechts)

Was fanden wir heraus?

Zunächst versuchten wir herauszufinden, was die problematischen Notebook-Dokumente von den anderen – gut rankenden – Dokumenten unterschied. Nach gründlichem suchen konnten wir jedoch keine OnPage Unterschiede finden. Also arbeiteten wir die Backlinks dieser Domain durch und fanden einen Kandidaten, welcher nur im Bereich Notebooks Links lieferte.

Wir fanden heraus, dass das Kundenprojekt eine Kooperation hatte, bei der ein Aspekt die Verlinkung des Partners auf die Domain des Kunden war. Die Kooperation lief schon eine ganze Weile. In dieser Zeit passierten jedoch drei Dinge:

A.) es wurden immer mehr Dokumente generiert von denen Links auf unseren Kunden zeigten.
B.) der Partner begann immer mehr gleichartige Kooperationen mit immer mehr anderen Webseiten, weswegen an der verlinkenden Stelle so etwas wie „Bad Neighbourhood“ entstand.
C.) Google begann immer empfindlicher gegenüber dem Verlinkungsumfeld zu werden.

Was haben wir empfohlen?

Entgegen der damals noch stärker vorherrschenden Meinung und der Skepsis unseres Kunden und des Partners, drängten wir darauf, die Links auf der Partner-Domain zu reduzieren, die mit dem schlechten Umfeld in der letzten Zeit entstanden waren und nur eine Hand voll hochqualitativer Contentlinks zu behalten. Nicht zuletzt der direkte, sich dem Betrachter der gegenübergestellten Diagramme geradezu aufdrängende Kausalzusammenhang zwischen den fallenden Positionen und dem Steigen der Backlinks, konnte die Beteiligten schließlich überzeugen.

Die Umsetzung unserer Empfehlung manifestierte sich in unserem BackLinkMonitor wie folgt:

Was war das Resultat dieser Strategie?

Der rote Strich kennzeichnet das Datum, ab welchem die Links nicht mehr vorhanden waren. Google brauchte eine gewisse Zeit, um genügend der Dokumente neu zu spidern und innerhalb von ca. 2 Wochen begann das Kundenprojekt in seinen Positionen deutlich zu steigen.

Fazit

  1. Sauberes wissenschaftliches Arbeiten zahlt sich aus, in einer Branche die leider immer noch viel zu sehr von Meinungen, Gerüchten und Voodoo-Maßnamen bestimmt ist…
  2. Weniger ist mehr, das gilt im Zeitalter von Filtern und Schwellwerten auch für Backlinks…

29 Antworten zu “Weniger ist Mehr – das gilt auch für Backlinks”

  1. JanNo Gravatar sagt:

    Wie schafft man es von einem auf den anderen Tag dutzende (oder hunderte) Backlinks zu eliminieren?

    Also man muss die Webseite-Betreiber ja kontaktieren, und die müssen dann auch noch Verständnis haben (dass sie die Bad Neighborhood sind) und die Links entfernen.

    Oder versteh ich alles falsch und es geht um die Outgoing-Links.

  2. Andreas HoffmannNo Gravatar sagt:

    @Jan: Es ging um die Links von einem Partner unseres Kunden auf die Kundenwebseite. Auf der Partnerseite waren Links, auf unseren Kunden, in einem Umfeld gesetzt worden der unseren Kunden in einen schlechten (spammigen) Zusammenhang rückte. Der Partner wurde überzeugt die Links auf unseren Kunden rauszunehmen. Es ging somit um die Outgoing-Links der Partnerseite unter denen auch Links auf unseren Kunden waren… Jetzt alles klar? ;-)

  3. MatthiasNo Gravatar sagt:

    Sehr fundierter Bericht. Besten Dank. Es galt ja lange der Spruch: “Link ist Link”. Dies scheint tatsächlich seit längerer Zeit Quatsch zu sein. Selbst die Vorstellung, dass Google ja “schlechte” Links schon wegen der Möglichkeit der Konkurrenz, Seiten abzuschießen, nicht negativ werten könnte sondern maximal neutralisiert, ist auch fraglich???

    Der Aufwand, der betrieben werden muss, um sämtliche Backlinks mit deren Umfeld in zeitlichen Abständen zu untersuchen, scheint mir doch sehr groß, da es ja oft Seiten mit zig tauseden Backlinks gibt.

  4. SebastianNo Gravatar sagt:

    Was ich mich frage ist, wie viele Backlinks die Seite eures Kunden hat(te).
    Bzw. wie viele Linkgeber spielen in der gleichen oder in einer höheren “Klasse” wie der Partner.

    Denn für mich sieht es vielmehr danach aus, dass die Backlinks von dem Partner einfach nur von Google “entwertet” worden sind und die Präsenz des Kunden, aufgrund der restlichen Backlink, neu bewertet worden ist.

    Backlinks sind also nicht schädlich, jedoch werden bestimmte Links von bestimmten Seiten, einfach nicht bewertet.
    Die Seite des Partners hat also erstmal generell das Vertrauen von Google. Kommt es jedoch dazu das überdurchschnittlich viel eine Seite auf eine bestimmte Art und Weise verlinkt wird, werden diese Links nicht gewertet.

    Das ist eben der Schutzalgorithmus von Google vor dem Linkverkauf.
    Nicht mehr und nicht weniger.

  5. Andreas HoffmannNo Gravatar sagt:

    @Matthias: Danke für Dein Lob, und ja Google lässt entgegen aller Beteuerungen tatsächlich eine Möglichkeit offen anderen Seiten zu schaden.

    In der Tat ist der Aufwand solcher BackLink-Analysen beträchtlich. Vor allem, da viele unserer Kundenseiten sehr groß sind und entsprechende Mengen Backlinks haben. Wie in einem anderen Blogpost schon angedeutet haben wir dafür Software entwickelt um die Datenmassen zu beherrschen welche dafür relevant sind. Auf der anderen Seite macht man solche Analysen auch nicht täglich sondern primär, wenn Probleme auftauchen die mit Backlinks zu tun haben können.

    @Sebastian: Die Seite des Kunden hat viele hunderttausend Backlinks und in der Klasse des besprochenen Partners einige hundert. Der Domain als Ganzes ging es auch nicht schlecht sondern nur dem beschriebenb Bereich. Die Backlinks vom Partner wurden, wie im Artikel erwähnt, auch nicht komplett entfernt, sondern nur die Links welche ein spammiges Umfeld hatten. Danach ist der, vorher massiv und danach nur noch sehr spärlich verlinkte, Bereich der Kundenseite aufgestiegen. Wenn der Bereich der Kundenseite, wie Du vermutest, gefallen währ, weil die Backlinks des Partners abgewertet wurden, dann währ die Kundenseite ja nach der Entfernung der Links weiter gefallen. (Sie hätte ja nun noch weniger Links die noch weniger wert währen!) Die Kundenseite wurde aber mit weniger Links von der Partnerseite besser gerankt als jemals zuvor! Zu beachten sind auch die zeitlichen Zusammenhänge und die daraus abzuleitenden Kausalzusammenhänge (Ursache – Wirkung) alles andere ist nur Spekulation…

    Es ist auch nicht so, dass sich unser Wissen um “schlechte” Links einzig von diesem Beispiel herleitet. Wir haben in unserer Arbeit oft solche Phänomene beobachten können (müssen)…

  6. Können Backlinks schaden? | DRISOL sagt:

    [...] geht Andreas Hoffmann von der SearchLab GmbH  im Firmenblog nach und er kommt dabei in zwei interessanten  Postings  zu überraschenden [...]

  7. Zu viele Social-Bookmarks sind schädlich sagt:

    [...] vorweisen kann. Social Bookmarks eigenen sich aufgrund ihrer allgemeinen Themenvielfalt (siehe auch weniger ist mehr) nicht für einen raschen Linkaufbau einer themenspezifischen Webseite. Daher sollte man auch [...]

  8. Malte LandwehrNo Gravatar sagt:

    Ich will den Zusammenhang und das Ergebnis nicht bestreiten aber mit wissenschaftlich hat das nichts zu tun. Oder hattet ihr eine “Kontrollgruppe”?

    Der Zufall, bzw. andere Faktoren werden nicht ausgeschlossen.

  9. Andreas HoffmannNo Gravatar sagt:

    @Malte: in der Tat haben wir in unserer Praxis sogar viele andere Fälle, mit Links die Schaden angerichtet haben, beobachten können. Zur Widerlegung der Aussage, das Links nicht schaden können, reicht ja aber bereits diese ein Beispiel! Wissenschaftlichkeit (ich sprach bewusst nicht von Wissenschaft), wie ich sie in dem Artikel verwende, meint im Übrigen auch erst einmal nur Dinge wie gründliches Arbeiten, die Beachtung von Ursache – Wirkung, Hypothesenbildung und der Versuch Dinge zu widerlegen (falsifizieren) und ähnliches…

  10. Oliver PauserNo Gravatar sagt:

    Ist es dann aber nicht so, dass ich meiner Konkurrenz gezielten schaden zufügen könnte, indem ich von einem solchen, wie du es bezeichnest, spammigen Umfeld, massenweise Links setze? Das kann doch nicht im Sinne des Erfinders sein!

    Viele Grüße
    Oliver

  11. Andreas HoffmannNo Gravatar sagt:

    @Oliver: genau das ist ja der Punkt! Es heißt immer “Google macht das nicht… da könnte ja jeder…” Und es gibt dabei längst Leute die genau so was mit ihren Konkurrenten machen / als Dienstleistung anbieten. Die Opfer hingegen sind meist völlig ahnungslos, weil sie auf Google vertrauen. Auf der anderen Seite ist es aber auch nicht so einfach eine einwandfreie gut aufgebaute Seite aus dem Google Index zu befördern. Dies hängt vor allem sehr stark davon ab wie gut eine Seite da steht und wie viele gesunde Links es gibt. Je schlechter eine Seite aufgebaut ist umso leichter kann ihr geschadet werden! Dies rechtzeitig zu erkennen und / oder gegen zu steuern wird in Zukunft immer mehr Aufgabe von SEOs werden!

  12. HWNo Gravatar sagt:

    ..ich mache vieles aus dem Bauch, also nicht wissenschaftlich – dennoch sagt mir mein Bauchgefühl, dass es “schlechte Links” gibt. Ich habe schon einige Projekte versemmelt, die ich wahrscheinlich wieder in den Griff kriegen würde, wenn ich die Backlinkstruktur bereinigen würde.

    Ich bezeichne die schlechten Links gerne als “Schmuddellinks”. Wenn die Backlinks mit “Trust” die Masse der Schmuddellinks nicht aufwiegen, geht es mit dem Ranking nach unten, das ist für mich aus dem Bauchgefühl belegter Fakt.

    Weniger ist mehr ist “sehr richtig” ich habe Projekte die mit einem Bruchteil an Linkmasse die Konkurrenz schlagen.
    Leider habe ich mir ein feines Projekt mit hochwertigem Content durch Schmudellinks versaut. Nun kommt die mühselige Arbeit die Backlinks zu bereinigen.

  13. Matti von Mattis World of Warcraft BlogNo Gravatar sagt:

    Eine sehr interessante Analyse finde ich. Jetzt frage ich mich aber wo das Spammige Umfeld beginnt. Ist es Spam wenn ein themennaher Blog in seinem Blogroll einen Link zu mir setzt und dieser Link auf jeder seiner Beitragsseiten erscheint da der Blogroll ja meist in der Navigation steckt? Das kann ja bei älteren Blogs auch schnell mal auf die 1000 Links zugehen und das wäre dann ja ebenfalls als spammiges Umfeld anzusehen oder täusche ich mit da?

  14. Andreas HoffmannNo Gravatar sagt:

    @Matti: Im konkreten Fall stand ein Content-Portal zwischen Seiten von geringer Qualität – gemessen an allem was Matt Cutts immer predigt. ;-) Grundsätzlich variiert so etwas sehr stark von Seite zu Seite, von Themengebiet zu Themengebiet und ist außerdem sehr stark von der Konkurrenz abhängig. Also kann der von Dir geschilderte Fall einmal gut wirken und ein anderes mal eher schlecht. Abhängig davon auf wen in diesem Blogroll noch verlinkt wird, wie viele Seiten dann am Ende wirklich im Index sind, ob die Zielseite vielleicht schon einen Filter wegen anderer Backlinks abbekommen hat usw…

  15. Michael JanikNo Gravatar sagt:

    Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass schlechte Backlinks schaden.

  16. JörgHNo Gravatar sagt:

    Ich finde es sehr gut, dass endlich mal Klarheit in die Sache gebracht wird.
    Nicht nur Quantität zählt (wie man sieht, schadet es sogar), sondern Qualität.
    Ich finde es sehr gut, dass du alles illustriert hast, Grafiken dargestellt und klare Argumente hast, so kann man es sehr gut nachvollziehen.

  17. JensNo Gravatar sagt:

    Ich kann dem ganzen nur zustimmen. Gut, dass es aufgeschlüsselt wurde. Und gut, dass auch mal offen darüber gesprochen werden kann und nicht nur, wie oft in Foren, hinter vorgehaltener Hand.

  18. Tom KaulitzNo Gravatar sagt:

    Leute überlegt doch mal ganz kurz.
    Warum sollen viele Links, auch wenn die
    Qualität nicht gerade hoch ist, schädlich sein?
    Das Ergibt doch absolut keinen Sinn, so wäre
    es zB ein leichtes Konkurrenten mit einigen
    WK Einträgen abzuschießen. Das schlechteste
    was dir passieren kann ist das ein Link wenig
    bis garnix bringt, aber schädlich kann ein Link,
    wenn nur eingehend, sicher nicht sein.
    Zumindest zum jetztigen Zeitpunkt, und wahrscheinlich
    auch in Zukunft.

  19. NormanNo Gravatar sagt:

    Wenn ich die Grafiken richtig interpretiere, dann handelt es sich ja nicht um ein paar Links sondern gleich um hunderte, welche von einer einzigen Domain kommen. Klar, kann sich das negativ auswirken mit der Masse. Das ist ja auch auffällig. Was hättet Ihr denn gemacht, wenn diese schlechten Links auf mehrere Domains verteilt worden wären? ;) Oder anders gefragt: Was macht eine große Website, mit mehreren Millionen Seiten im Index und einigen paar tausenden Links, um wirtschaftlich die Übeltäter zu lokalisieren, die mich behindern? Ich bin aber auch der Meinung, dass eine Website nicht nur “gute” Links haben kann. Auch hier ist ein “normales” Verhältnis gefragt.

  20. Andreas HoffmannNo Gravatar sagt:

    @Tom: man kann sich von Fakten überzeugen lassen oder glauben was einen glücklich macht. ;-) Natürlich ist es nicht in Googles Sinne das man beliebigen Seiten von außen schaden kann, aber im Auftrag der Spambekämpfung wird es halt billigend in kauf genommen. Ob man das nun gut findet oder an Googles Motto glaubt ist dabei egal! ;-)

    @Norman: Ja, es handelt sich um viele Links von einer einzelnen Domain. Interessant ist, dass die Domain an und für sich ja gut Linkpower weitergibt (bei einzelnen Links) und bei vielen (aus besagtem Umfeld) die Links negativ wirken. Du sagst „Klar, kann sich das negativ auswirken mit der Masse. Das ist ja auch auffällig“ aber viele Kommentatoren hier sehen das anders… ;-)

    Zu Deiner Frage: Zum einen schaden diese Links immer nur wenn sie bestimmte Schwellwerte überschreiten (die leider nur Google kennt). Somit entfalten solche Links ihre negative Wirkung nur, wenn sie konzentriert gesetzt werden. Wenn man das aber mal weiterspinnt und man sich gegen eine richtig fiese Aktion wehren möchte, helfen nur eine Mischung aus juristischem Vorgehen gegen die verlinkenden Seiten, mehr Qualitative Links aus anderen Quellen (die braucht man eh immer) und evtl. als absolute Notlösung die Umbenennung der Verlinkten (abstürzenden) Dokumente und das Senden von 404’s. Sprich einer Art Neuanfang…

    Als wirtschaftliche Lösung kann ich nur sagen, dass man seine Backlinks sehr umfassend überwachen muss um im Falle eines Absturzes diese Daten durcharbeiten zu können. Wir haben dafür unseren BackLinkMonitor und das Instrument einer Backlink Analyse in unserem Portfolio.

    Zum Thema „nicht nur gute Links“: schlechte Links (wie man die nun auch immer im Einzelnen deffinieren mag) bekommt man von ganz alleine. Deswegen sollte man sich m.E. in allen Bemühungen einzig auf die guten Links konzentrieren. Zu sagen „diese Links sind zwar nicht so gut, aber Google braucht auch so was“ halte ich für gefährlich, weil nach dem nächsten großen Update das ganze schon wieder anders aussehen kann und diese Links nun plötzlich richtig schaden… (hab ich in der Praxis alles schon gesehen)

  21. PreismuliNo Gravatar sagt:

    Schlechte Backlinks gibt es meiner Meinung in dem Sinne nicht. Backlinks werden nur dann schlecht wenn zuviele Links auf eine bestimmte Website pro Tag produziert werden. Insbesondere dann wenn diese hauptsächlich nur von einer einzigen Domain kommen. Dies gilt eigentlich für alle Seiten. Für neue, wie mein neuestes Projekt, natürlich in einem viel engeren Rahmen ( schätze ab 5 am Tag ) als für Seiten die schon seit Jahren bestehen und viele Backlinks haben. Hier ein gesundes Mittelmass zu finden ist oft nicht leicht zumal noch jedem neuen Webmaster immer wieder gepredigt wird er braucht mehr Backlinks. Und wie oben schon geschrieben wurde. Ich bin auch davon überzeugt das manch große Firma so ihre Mitbewerber in Schach halt.

  22. GerdNo Gravatar sagt:

    interessanter beitrag! vielen dank!

  23. RicoNo Gravatar sagt:

    Wahllos Backlinks setzten ist schädigend für die Popularität. Wichtig ist die Qualität dr Backlinks.

  24. CocoNo Gravatar sagt:

    Andreas,

    gut beobachtet, aber auch andere Schlüsse sind möglich, beispielsweise:
    Eine Menge Links wurden weggenommen, somit verbleibt mehr Power für jeden einzelnen verbleibenden Link, und die weiterhin verlinkten Ziele ranken besser, bzw. die von dort verlinkten Seiten.

    Darüberhinaus verändern sich die Verhältnisse innerhalb einer Domain, bei Änderung der eingehenden Links in Qualität und Quantität, woraus sich wiederum andere Rankingstrukturen ergeben.

    Danke für diesen Hinweis: “Es heißt immer “Google macht das nicht… da könnte ja jeder…” Und es gibt dabei längst Leute die genau so was mit ihren Konkurrenten machen / als Dienstleistung anbieten. Die Opfer hingegen sind meist völlig ahnungslos, weil sie auf Google vertrauen.”, ein Thema, dem mein Team und ich sich in der Hauptsache widmen.

    Ich denke, dieses Thema bietet noch eine Menge Potential und wird viel zuwenig diskutiert.

    Was Schlechte Backlinks anbelangt, so bin ich davon überzeugt, daß es diese nicht gibt. Natürlich gibt es Links, die eine Seite Nach Hinten befördern können, ebenso wie Links, die eine Seite Nach Vorne befördern – ganz ohne Zweifel. Die Ursachen dafür liegen aber jenseits von Guten Links und Schlechten Links.

  25. JohannNo Gravatar sagt:

    Hallo, erstmal ein toller Beitrag.

    Ich selber bin in so eine schlechte nachbarschaft geraten, so wie ich das analysiert habe.

    Ich hatte vor einigen monaten eine topliste gehabt die jetzt offline ist.

    Das Problem war täglich hundert verschiedene türkische webseiten.
    Die den link meistens immer noch drin haben weil die ihre Vote buttons in iframes verstecken und sich darum kaum kümmern.

    Bei denen ist es noch so das “link is link” Methode.

    Ich habe nach einer möglichkeit gesucht diese links zu entfernen und bin auf ihren beitrag durch google gestoßen.

    Wie kan ich den nun links die ich nicht als backlink möchte entfernen oder entschärfen damit die nicht zum rankin zählen?

  26. WilliNo Gravatar sagt:

    Da geb ich dir recht. Link ist Link. Google robots sind ja keine Menschen die schlechte backlinks erkennen. Am ehesten haben Sie wohl einen Filter,der aber nicht unbedingt effektiv ist.

  27. Tour de SEO sagt:

    [...] beeinhaltet schlichtweg ein vernünftiges Reporting, sei es durch Tools wie bei SearchLab mit dem PositionFinder oder wie mit der Software von [...]

  28. IngoNo Gravatar sagt:

    Der eine sagt so viel Backlinks wie möglich, die anderes zu viel ist auch nicht gut. Was denn nun?

  29. MarcelNo Gravatar sagt:

    Ich denke mal um so mehr um so besser. Aber natürlich zählt die Qualität, daher achten von wem mann Links erhält.

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