Google warnt deutsche Spammer
Woran merkt man ob eine Seite von Google wegen Spam aus der Suchmaschine geschmissen wurde? Manchmal reicht schon ein Blick in die Suchmaschine. Dieses Pech hatte die Seite automobile.de. Google antwortet auf die Abfrage site:automobile.de:
Es wurden keine mit Ihrer Suchanfrage – site:automobile.de – übereinstimmenden Dokumente gefunden.
Matt Cutts, als Googles Sprachrohr in SEO-Fragen, nennt in seinem Blog automobile.de als drastisches Beispiel. Diese arbeitet exzessiv mit Subdomains voller sinnloser, mit Keywords vollgestopfter, Blindtexte. Dabei werden ohne redaktionelle Kontrolle die Ergebnisse von Keywordrecherchen automatisch übernommen. Sehr schön zu sehen, wie man es nicht machen sollte ist daher z.B. auf mercedes-benz.automobile.de (vorher Javascript abschalten sonst wird man gleich weitergeleitet):

doorway page von automobile.de
Cutts warnt ausdrücklich Spammer in nichtenglischen Sprachen:
If you work at a large company that has doorway pages, keyword stuffing, or other tricks […] in a non-English language, consider this a courtesy notice that Google will paying a lot more attention to spam in other languages in 2006. Please check your site for issues now to avoid any potential problems.
Nun hat es automobile.de mit derartig offensichtlichem Spam sicher verdient bestraft zu werden. Zusammen mit dem Rauswurf bekommt die Warnung von Cutts aber auch gewisse Schärfe und jeder Webseitenbetreiber sollte sich genau überlegen, wie weit er den Weg von langfristiger Suchmaschinen Optimierung zu Gunsten von kurzfristigem Suchmaschinen Spam geht.
Sicher ist der Grenzbereich zwischen diesen beiden Enden des Spektrums verwaschen, schließlich versucht man ja ein Optimum zu erreichen, aber ein gewissenhafter SEO sollte immer in der Lage sein, festzustellen ob er mit einer konkreten Maßname gerade diese Grenze überschreitet und seine Kunden zumindest auf die Risiken hinweisen.


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18. Januar 2006 um 16:17
Automobile.de und Alexa
Ein Nachtrag zu automobile.de: Viele Betreiber von kommerziellen Webseiten “schielen” immer auf die Diagramme von Alexa.com um Daten über ihre Konkurenten zu bekommen. Normalerweise warnen wir ja immer davor, weil die Datenbasis für dies…
29. Januar 2006 um 17:50
[...] Es wird von vielen Optimierern versucht mit dem primitivsten und leicht zu detektierenden Spam Nutzer, getreu dem Motto „Die bei Google können so etwas ja nicht erkennen“ auf die Webseiten von Klienten zu treiben, während gleichzeitig darüber spekuliert wird, ob Google Links von Webseiten schwächer wertet die den selben Admin-C haben… [...]