An der langen Leine
Die EU-Komission in Brüssel kritisierte angestrebte Einbindungen diverser Funktionen in Microsofts neuem Betriebssystem Windows Vista. Dem weltgrößten Softwarehersteller droht das Verbot, seine erweiterten Suchfunktionen wie die Desktop-Suche in Vista zu realisieren.
Als Grund für die Kritik wird in Brüssel die Gefahr einer Monopolstellung gesehen. Wesentliche Neuerungen bei Vista wie die erwähnte Suchfunktion, ein integriertes Virenschutzprogramm sowie ein neues Dokumentenformat ließen die Konkurrenz betroffener Marktsegmente und die europäische Kommission aufhorchen.
Die Probleme für Microsoft’s Vista reißen also nicht ab. Erst die angekündigte Verspätung des Verkaufs für Privatkunden (Frühjahr 2007), was das Weihnachtsgeschäft erheblich negativ beeinflussen wird, und nun auch noch die Gefahr, grundlegende Innovationen in Vista nicht verwirklichen zu dürfen.
Vor allem von der Suchfunktion verspricht man sich so einiges bei Microsoft, eingebundene Features für die Internet-Suche in Vista würden wohl zu neuen Nutzern von msn führen und die derzeit ernüchternen Zahlen der Internet-Suchstatistik verändern.
Das derzeitige Problem des Softwareriesen ist offensichtlich, dass sie mit jeder angestrebten Neuerung “kleine Unternehmen” in den Ruin treiben. Wie kann sich ein Unternehmen so gebrandmarkt weiterentwickeln? Als Lösung dieses Problems wurde eine Aufspaltung in die Diskussion genommen, die Microsoft aber zu verhindern wusste. Der nunmehr schon Jahre andauernde Streit zwischen der EU-Kommission und Microsoft sieht kein Ende in Sicht.












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2. Mai 2006 um 14:48
[...] Die Finanzspritze für MSN ist durchaus nötig: Die Suchmaschine liegt hinter Google und Yahoo abgeschlagen zurück, verliert in den USA sogar weiterhin Marktanteile an die Konkurrenz. [...]
12. Mai 2006 um 15:05
[...] Es scheint, als sei Google nicht nur bei der Online-Werbung seiner Konkurrenz stets mindestens einen Schritt voraus, vor allem der finanzkräftige Softwarekonzern Microsoft scheitert im Wettlauf der Innovationen an seinen logistischen (teilweise auch juristischen) Problemen, um Google Paroli zu bieten. [...]