Das Ende von SEO (schon wieder)
Gestern habe ich in der Wirtschaftswoche einen überaus peinlichen Artikel gelesen: Da wird ein Professor für Informatik mit dem Schwerpunkt „Social Software und Social Media Optimization sowie Künstliche Intelligenz“ interviewt. (Wie bringt man schnell drei erfolglose Busswords in einem Satz unter?!)
Dort lesen wir dann so unheilvolle Zitate wie: „Ich glaube, dass es immer weniger wichtig ist, bei Google weit oben zu stehen. SEO ist deshalb am Ende, dagegen gewinnt die Social Media Optimization immer mehr.“
Hmmm. Ok. Ich habe einen Preisvergleich mit 180.000 Produkten, wie promote ich das Portal im SMO Zeitalter? Richtig, ich drehe 180.000 Produktvideos und stelle sie bei Youtube ein! Doch zu aufwendig? Oder ich spamme Social News Portale zu. Aber mal ehrlich, in der echten Welt ergeben die alle zusammen so viel Traffic wie Google Samstagnacht um 4. Uhr!
Daran wird sich auch so schnell nix ändern, und zwar mindestens so lange nicht, wie die Mehrheit der normalen Nutzer nicht unzufrieden mit Google wird. Solange die Social Media Portale den Nutzern nicht mehr Dinge besser liefern als Google, werden sie nur als eine Ergänzung wahrgenommen.
Und eine Frage muss man sich selbst mal stellen: Wo findet Otto-Normal-Nutzer das nächste thematisch passende Social-Portal bei dem er seine Frage stellen kann, die ihm Google nicht direkt beantworten konnte? Richtig, bei Google!
Wie eine Social-Community auf das Interview reagiert, kann man im Abakus-Forum nachlesen. Einen längeren Artikel über die Zukunft von SEO gibt es hier im Blog.
Andreas










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28. November 2007 um 07:54
Habe das Interview auch gesehen. Vielleicht sollte man, wenn man keine Ahnung hat sich zu gewissen Dingen nicht erklären. Naja in 3 Tagen spricht keiner mehr darüber…