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Es wird politisch

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Nach dem Kauf von Youtube stieg erwartungsgemäß die Verwendung des Synonyms “Marktmonopolist” für Suchmaschinenbetreiber Google. Marktführer unter den Anbietern für Suchmaschinen und seit dem Milliarden-Deal auch für Video-Angebote im Onlinebereich (Marktanteil: ca. 60%).

Bei wachsender medialer Präsenz in Form von Kritik an monopolartigen Strukturen im Internet durch Google, fühlen sich politische Vertreter geradezu genötigt einzuschreiten. Das öffentliche Interesse steht im Fokus und für die Parteien gilt es sich zu positionieren.

Grietje Bettin, medienpolitische Sprecherin Bündnis 90/Die Grünen, legte ihre Ansichten nun medienwirksam dar:

[...] Es scheint kein Onlineangebot zu geben, für das sich Google nicht interessiert. Dieser Entwicklung muss Einhalt geboten werden [...]

Dass sich die Politik mit dem Thema auseinandersetzt ist positiv zu vermerken. Die Art und Weise zeichnet sich durch oberflächliche Kommentare und einer marktwirtschaftlich fremdartigen Erwartungshaltung aus. “Dieser Entwicklung muss Einhalt geboten werden”? Um dieser Logik zu folgen: Ein staatlich zensiertes Onlineangebot Googles. Es ist wirklich erstaunlich, wie groß die Lücke zwischen Änderungsbedarf und Vorlagen konkreter Vorschläge klafft. Das Medienecho dürfte nun entscheiden, ob Google’s Großeinkauf zum Thema im Bundestag wird.

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