Home | Blog | Leistungen | Projekte | Kontakt | Jobs | Impressum

Yahoo! sucht Anschluss

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (No Ratings Yet)
Loading ... Loading ...

Yahoo! steht laut Berichten des Wall Street Journal in intensiven Verhandlungen mit Betreibern der Webseite Facebook.com. Dabei geht es um die Übernahme des 2004 gegründeten Unternehmens.

Die Community wurde vom Harvard-Studenten Mark Zuckerberg ursprünglich als Portal für Studenten eingerichtet und entwickelte sich stetig weiter und zählt nunmehr ca. neun Millionen Nutzer.

Ein attraktives Werbeumfeld und daher Quelle gigantischen Umsatzes. Neben Yahoo! zeigten bereits Microsoft und Viacom Interesse am noch jungen Unternehmen. Allerdings wurden Verhandlungen mit Viacom aufgrund diverser Unstimmigkeiten abgebrochen. Microsoft hat bereits einen Vertrag mit Facebook.com abgeschlossen. So übernimmt der Software-Riese zukünftig die Vermarktung der Werbebanner und -links, dies stelle aber kein Hindernis für eine Übernahme mit anderen Bietern dar. Einem Kauf stand die von Facebook.com geforderte Summe von zwei Milliarden Dollar entgegen, dieses Angebot schlug Microsoft aus.

Aktuell liege der Kaufpreis für Facebook.com bei rund einer Milliarde US-Dollar. Yahoo! korrigierte jüngst sein Angebot nach unten auf 800 Millionen Dollar. Wer den Zuschlag erhält, bleibt abzuwarten. Es ist auch möglich, dass es zu keinem Deal kommen wird. Die Nutzer des Portals wissen um ihre Fähigkeit des Mitspracherechtes in technischen Fragen. Nach Einführung einer ungeliebten Funktion, drohten tausende Nutzer mit Boykottierung. Die Aktion fand Gehör auf höchster Ebene, Mr. Blumberg entschuldigte sich bei seinen Usern und räumte ihnen die Möglichkeit zur Deaktivierung der Funktion ein. Ob die Mehrheit der Facebook.com-Nutzer eine mögliche Übernahme durch einen der “Großen” mit Begeisterungsstürmen entgegnen, ist fragwürdig.

Nachdem Google sich bei MySpace.com eingekauft hat, wäre der Zuschlag für Yahoo! ein wichtiger Schritt in Richtung Wettbewerbsfähigkeit. Allerdings klafft noch eine große Lücke zwischen den Besucherzahlen von MySpace.com und Facebook.com. Wie lukrativ ein möglicher Deal dann tatsächlich wäre, wird sich zeigen.

Kommentar schreiben