Achtung Google, Gefahr!
Irgendwie kommen nach und nach immer mehr Regierungen auf die Idee, ihre ganz eigene super tolle Suchmaschine zu bauen, die Google ordentlich in Bedrängnis bringen und vor allem möglichst viel vom vorhandenen Werbemarkt abgreifen soll. Aber warum? Wirklich durchdacht ist das wahrscheinlich nicht ganz, sei es Quaero für Europa oder nun dasInformation Voyage Project für Japan, denn eines steht fest, man kann nicht einfach etwas aus dem Boden stampfen, was sich über die Jahre aus Idealen und Perfektion entwickelt hat.
In Japan sieht man zwar, zumindest aus den Kreisen der Wirtschaft, mehr Interesse, als im Gegensatz zum Quaero-Projekt, wo sich die beteiligten Firmen an einer Hand abzählen lassen. Selbst Unmengen von Geld zu investieren bringt nicht den gewünschten Erfolg, wenn man sich einmal das “Erlebnisportal” MSN anschaut.
Sieht man einmal von dem ganzen monetären Dingen ab, so fehlt diesen ganzen Projekten noch etwas wichtiges und zwar Know-How. Es ist sicher, dass Google bereits an Dinge wie “…der Suche nach geschriebenen oder gesprochenen Texten…” längst arbeitet, während die Projektgruppen jetzt gerade einmal anfangen Konzepte aufzubauen. Bestes Beispiel ist dafür etwa der Orion-Algorithmus.
A team from Google Research has developed a prototype system that uses a home computer’s internal microphone to listen to the ambient audio in a room, determine what is being watched on TV and offer web-based supplemental information, services and shopping contextual to each program being watched.
Quelle: Webmaster Blog u. Social- and Interactive-Television Applications Based on Real-Time Ambient-Audio Identification
Anstatt sich in immer kleineren Regionalprojekten zu verzetteln oder auf die Milliarden des internationalen Werbekuchens zu schielen, sollte man viel mehr die Forschungseinrichtungen direkt förden, damit sie sich darauf konzentrieren können Inovationen zu entwickeln . Genauso sinnlos ist es aus nationalistischen Resantiments heraus halberzige “Alternativen” zu Google auszuarbeiten, nur weil sie aus dem englischsprachigem Raum kommen. Man könnte glatt am Verstand der Beteiligten zweifeln, dass sie auf die Idee kommen mit ein paar Millionen an Steuergeldern etwas zu schaffen was Microsoft und Yahoo seit Jahren nicht mit Milliarden gelingt.










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