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Google Werbung goes offline

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Nein, Google beendet nicht etwa AdSense oder AdWords, sondern dringt immer weiter auf den Werbemarkt der klassischen Printmedien vor. Derzeit kann man bei Google Gebote abgeben für Anzeigen in ganzseitigen, halbseitigen oder viertelseitigen Formaten für Magazine wie z.B. “PC Magazine”, “Home” oder auch “Martha Stewart Living”. Um mietbieten zu können, benötigt man einen AdWords-Account. Zeitlich ist das Bietverfahren ersteinmal ausgelegt bis zum 20. Februar und aktuell nur auf US-amerikanische Zeitschriften anwendbar.

Für einen größeren Teil der AdWords Werbende dürfte diese Form allerdings ersteinmal nicht in Frage kommen, da die Kosten im Gegensatz zu normalen AdWords-Kamapgnen deutlich höher werden und dahinter auch einiges an Marketing Know How stecken sollte. Was bei normalen Onlinekampagnen vielleicht noch durch learning by doing realisierbar wäre, ist bei solch großflächigen Kampagnen jedoch relativ riskant. Ein weitererAspekt besteht in der unmittelbaren Überprüfbarkeit der Wirkung der Anzeigen, denn online lassen sich die Klicks einfach zählen. Hier kann es dagegen passieren, dass man für viel Geld eine Anzeige schalte und nicht einen einzigen Kunden damit erreicht.

Für Unternehmen, die bereits seit längerer Zeit in die Printwerbung investieren, mag das von Google angebotene Verfahren eine interessante Möglichkeit bieten Kosten zu sparen und auch die Reichweite zu erhöhen. So braucht man keine extra Agentur beauftragen, wenn man auf dem US-Markt werben möchte, sondern kann dies bequem über AdWords regeln.

Durch diese Erweiterung zeigt sich, dass Google versucht unabhängig von seinem Onlineaktitäten Umsätze im Bereich der Offline-Medien zu generieren, was speziell durch den Aufkauf von dMarc Broadcasting (Radiowerbung durch Google) bestärkt wird.

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